Trendbook

Heute möchte ich euch ein Farbtrendbuch mit Pantonenummernangaben und Stimmungsbildern zeigen.

Für das Trendbook verwendete ich wieder diese tollen Kartons, welche eigentlich als Schutz für Röntgenfolie dienen und in den meisten Spitälern und Instituten einfach entsorgt werden.
Die Stimmungsbilder kopierte ich gespiegelt und brachte sie dann mittels Aceton auf die Kartons.
Ziemlich simpel und mit einem schönen stilistischen Effekt, finde ich.
Man druckt einfach das gewünschte Motiv gespiegelt oder kopiert das Bild (es eignet sich nur Inkjet > kein Laserdrucker), legt es mit der bedruckten Fläche auf den Karton und wischt mit einem in Aceton getränkten Tuch die Farbe vom Ausdruck bzw. von der Kopie. Durch das Aceton löst sich die Farbe schön und überträgt sich auf das darunterliegende Material.
Die Pantonefarben habe ich mit Hilfe einer Moosgummierhöhung hervorgehoben.
Gebunden habe ich das Buch dann, indem ich die Kartons gelocht habe und einfach Ringe druchgezogen habe.
Und so sieht das fertige Farbtrendbuch aus …

Danke an dieser Stelle nochmal an M. für die tollen Kartons! <3

… weil die Reise weiterging …

Weil ihre Reise weiterging möchte ich euch heute die ganze Geschichte von Mitzis Reise zeigen.

Leider kann ich deine Geschichten und dein schönes, herzhaftes Lachen nicht mehr hören und auch nicht mehr gemeinsam mit dir lachen.
Für immer in meinem Herzen! Beste und liebste Oma auf der Welt … hab dich lieb!

Logoentwicklung und Visitenkarte

Für meine liebe Schwester, die als selbstständige Masseurin arbeitet, habe ich ein Logo und Visitenkarten gestaltet, die ich euch heute zeigen möchte.

Das Logo sollte die angenehmen und wohltuenden Massagen widerspiegeln.
Aus diesem Grund ging ich von der Form eines leichten Blattes aus. Da es aber auch einer massierenden Hand ähneln sollte, zeichnete ich die Maserung  nicht wie die eines üblichen Blattes, sondern als Andeutung von Finger.

Als Farbe wählte ich ein sanftes grün fürs Logo und ein helles grau als Hintergrund für den Adressblock auf der Visitenkarte.

Und so sehen die Visitenkarten mit Logo aus …

,

Entwurfsbuch

Heute möchte ich euch einige Entwürfe von mir zeigen, die ich in einem Buch zusammengefasst habe.
Die Skizzen sind auf einem Karton gezeichnet worden, der ursprünglich zum Schutz von Röntgenfolie dient. Ich mag es mit diesem Karton mit den schön gerundeten Ecken zu arbeiten! 
Danke an dieser Stelle an M.! ; )
Die einzelnen Seiten habe ich gelocht und ganz einfach mit Ringen, die man für gewöhnlich an Schlüsselanhängern findet, gebunden. 
Und so sieht das fertige Entwurfsbuch aus … 
Diesen Entwurf habe ich auch umgesetzt (siehe Strickpulli und Short):

Rezeptbuchseite

Zum Geburtstag meiner ehemaligen Chefin und nach wie vor lieben Freundin haben meine Kollegen und ich ein Rezeptbuch mit unseren Lieblingsrezepten gemacht.
Jeder von uns gestaltete seine eigene Seite (oder Seiten) individuell. Es entstanden die unterschiedlichsten Layouts mit den leckersten Rezepten. Unglaublich schön zum Ansehen und natürlich auch einladend zum Nachmachen.

Für mich als absoluter Nudelliebhaber und gnadenloser Nudelvernichter war klar, mein Lieblingspesto- und Lieblingssugorezept preiszugeben (ok, ich gebe ja zu, dass diese Rezepte nicht unbedingt Familiengeheimrezepte sind, die schon seit Generationen weitergegeben werden und die Zutaten streng geheim sind, aber oft sind die einfachen Dinge am besten).

Und so sehen die Seiten, die ich gestaltet habe aus …

Geburtstagseinladungen

2012 feierten mein Schatz und ich unseren 30. Geburtstag. Da mein Süßer nur drei Tage älter ist als ich, können wir solche Anlässe praktischerweise gemeinsam feiern.
Heute möchte ich euch die Einladungskarten für unsere 30er Feier zeigen.

Da wir beide Burgenländer sind und unsere Familien im Burgenland wohnen, unsere Freunde aber großteils in Wien leben, haben wir beschlossen zwei Feiern zu machen. Eine im Burgenland und eine in Wien. Aus diesem Grund gestaltete ich auch zwei unterschiedliche Einladungen, aber dennoch im gleichen Stil.
Und weil es eben zwei Feiern waren, nannten wir es „Best of 1982 Tour“.
Best of 1982, weil wir beide 1982 geboren wurden und Tour, weil zweimal gefeiert wurde.

Damit für unsere Gäste sofort klar war, dass wir beide gemeinsam feiern, wollte ich unsere Namen irgendwie hervorheben. Dazu fiel mir ein aus Naschereien einmal ein „Roman“ und einmal ein „Bia“ zu legen. Die bunten Smarties- und Sportgummibuchstaben habe ich dann abfotografiert.

Da unsere Feiern unter dem Motto „Best of 1982 Tour“ standen, wollte ich passenderweise auch einen musikalischen Auszug aus dem Jahr 1982 als quasi „Einleitung“ integrieren.
Was passt da besser als „Should I stay or should I go“ von The Clash!?

Und so sehen die fertigen Einladungskarten aus …

Im Burgenland wurde in lustiger Runde in einem Lokal bei Speis und Trank gefeiert.
Unsere Familien und unsere burgenländischen Freunde bereiteten uns große Freude mit den Geschenken und den Spielen, die sie für uns vorbereitet hatten. Es war ein schöner und vor allem amüsanter Abend.

In Wien wollten wir keine „übliche“ Feier machen. Wir überlegten uns, mit unseren Freunden auf „Wanderschaft“ zu gehen. Im Lainzer Tiergarten suchten wir eine kleine nette Wanderroute aus, reservierten einen Tisch für die Einkehrrunde und bereiteten für jeden unserer „Gäste“ ein Jausenpacket mit Wurstsemmeln, Naschereien und einem Apfel vor. Getränke entnahm sich jeder selbst vom Kofferraum unseres Autos vor der Wanderung.
Am Tag der Wanderung war es zwar regnerisch und für unser Jausen-Picknick mussten wir uns ein Plätzchen unter einem schützenden Baum suchen, dennoch war es sehr schön und eine ganz besondere „Geburtstagsfeier“. Uns hat es sehr gut gefallen und wir hoffen unseren Freunden auch!

Und was bei den Einladungskarten als „Einleitung“ funktionierte, verwende ich jetzt im Blog als „Abschluss“ =)

„… well come on and let me know
Should I stay or should I go …“

Typogravieh

Heute möchte ich euch Friedrich, ein Typogravieh (=Tierchen aus Buchstaben), zeigen und auch seine Geschichte erzählen.

Friedrich im Typogralaffenland oder
wie die Giraffe zu ihren Os kam! 


Friedrich ist eine Giraffe und wohnt im Typogralaffenland. Wie es bei Giraffen nun mal so üblich ist, ist auch Friedrich sehr groß gewachsen. Aus diesem Grund war Friedrich leider oft sehr traurig. Er hörte oft, wie die anderen Typograviecher über ihn lachten, weil er so lange tolpatschige Beine hat.
So kam es, dass Friedrich ein einsamer Einzelgänger geworden war und nur alleine durch das schöne Typogralaffenland ging. 

Eines Tages jedoch herrschte große Aufregung im Typogralaffenland. Ein Typogravieh hatte einen großen Baum entdeckt, auf dem die schönsten und glänzendsten Os überhaupt wuchsen. Jeder wollte sich mit diesen wunderschönen Os schmücken und so versuchten alle hoch zu springen, um an die Früchte dieses Baumes zu kommen. 

Nur leider waren alle Typograviecher viel zu klein und erreichten kein einziges O. Als Friedrich dann zum großen O-Baum trat, verstummten alle und beobachteten ihn erstaunt mit offenen Mündern. Friedrich schmückte seinen ganzen großen Giraffenkörper mit den wunderschönen Os, sodass man ihn schon von der Weite glänzen sah.

Im ganzen Typogralaffenland sprach man nur noch von dem schönen Friedrich mit den glänzenden Os. Jeder bewunderte sein Aussehen und niemand lachte mehr über ihn. Seitdem ist Friedrich nur noch glücklich und strahlt mit seinen Os im wunderschönen Typogralaffenland um die Wette. 

Winterstadt

Heute möchte ich euch meine Winterstadt zeigen, die ich bei einer Übung in der Schule gezeichnet habe.

Um diverse Funktionen im Adobe Illustrator zu lernen, bekamen wir die Aufgabe eine Comicstadt zu erstellen. Inspiriert von alten Hausfassaden zeichnete ich meine romantisch verspielte Winterstadt und natürlich musste sie kunterbunt sein, sonst wäre es keine Bia-Winterstadt.

Und so sieht das Ergebnis der Aufgabe aus …

Weil die Winterstadt etwas von der Besinnlichkeit und Ruhe von Weihnachten hat, verwendete ich sie bzw. Teile daraus für Weihnachtsmails und Geschenkanhänger.

Geburtstagseinladungen

Mein Papa feierte 2012 seinen 70. Geburtstag.
Heute möchte ich euch die Einladungskarten für die Feier zeigen, die ich gemacht habe.

Mein Papa spielt gerne Karten, vorzugsweise Schnapsen und er ist wirklich ein guter Kartenspieler. Aufgrund dessen habe ich die Einladungskarten in Form einer Schnapskarte gestaltet.
Sogar die Rückseite der Einladung hat das typische Piatnikkartenmuster.
Damit der Text noch eine leserliche Schriftgröße hat, teilte ich den Text auf zwei Seiten auf.

Verpackt wurden die Karten dann in kleine bunte Kuverts …

Die Feier war sehr schön und wir alle genossen den lustigen und fröhlichen Abend, an dem wir den Geburtstag unseres Papas feierten!

Mitzis Reise

So nun ist es soweit … das Jahr nimmt ein Ende und mein Blog seinen Anfang.

Heute möchte ich euch das Geschenk zeigen, das ich meiner Familie zu Weihnachten überreicht habe.
Jeder bekam ein Exemplar von einer selbst geschriebenen, selbst illustrierten, selbst gelayouteten, selbst gebundenen und liebevoll verpackten Geschichte.

Die Geschichte handelt von meiner Oma. Sie wurde in Amerika geboren, als erste Tochter von Auswanderern aus Österreich. Meine Oma verbrachte 9 Jahre ihrer Kindheit in Amerika und erlebte dort eine, so wie sie immer sagt, wunderschöne Zeit. Im Jahr 1932 beschlossen ihre Eltern jedoch mit ihren mittlerweile vier Kindern zurück nach Österreich zu gehen. Sie begaben sich mit drei großen Koffern auf die weite Reise nach Europa …

Diese Geschichte ist so besonders und interessant für mich, dass ich eines Tage beschloss sie für mich aufzuschreiben, damit ich sie nie vergessen werde und ich einzelne Details nachlesen kann.
Und nachdem ich mir überlegte, ob diese Geschichte nicht für alle in meiner Familie interessant sein könnte, begann ich mit der Arbeit an dem Buch.
Ich schrieb, zeichnete, recherchierte und sammelte Fotos bis ich schlussendlich das Gesamte in ein Buch zusammenfassen konnte. Ich gestaltete das Layout, druckte das Buch 20 mal aus, schnitt die einzelnen Blätter auf die gewünschte Größe und band die einzelnen Seiten mit zwei Buchschrauben. Bevor ich die Schrauben festzog, ritzte ich die einzelnen Seiten noch ein, damit das Umblättern leichter fällt. Am Ende verpackte ich es noch mit einem besonderen Papier, sodass jedes einzelne Exemplar nicht beschädigt werden kann.

Und so sehen die fertigen Exemplare aus …

Ich denke, ich habe mit diesen Büchern meiner Familie eine Freude gemacht.
Vor allem meine Oma war sehr begeistert über „ihre“ Geschichte.