Brautkleid

Aus aktuellem Anlass möchte ich euch heute ein selbst genähtes Kleid zeigen, das ich an einem der schönsten Tage in meinem Leben trug.

Vor genau sechs Jahren beschlossen wir uns das Ja-Wort im traumhaften Schloss Ort in Gmunden zu geben. Es war eine kleine feine Feier im Kreise der Familie. Ohne viel Stress. Es war egal wie die Blumen aussehen (es gibt ohnehin nur schöne Blumen), Tischdeko gab es kaum und auf Einladungskarten, Menükarten etc. verzichteten wir komplett. Und es war gut so … das Einzige was an diesem Tag wichtig war, waren wir und unsere Liebe und es war der schönste Tag in unserem Leben. Schöner hätte er nicht sein können!

Mein Hochzeitskleid nähte ich mir selbst, obwohl es heißt, dass jeder selbst genähte Stich eine Träne in der Ehe bedeutet. Da ich allerdings auch beim Lachen immer Tränen vergieße und mein Schatz mich oft zum Lachen bringt, meinte ich, dass diese Tränen auch ok wären.

Das Kleid nähte ich aus cremefarbenen Taft, die Ärmel aus schöner Spitze. In der Teilungsnaht unter der Brust stickte ich zarte Perlen von Hand auf. Weiters machte ich aus dem Taft und der Spitze noch Blümchen, die das Kleid zusätzlich noch zierten.

Da wir Ende Oktober heirateten und da bekanntlich das Wetter schon etwas kühler ist, strickte mir meine Oma passend zum Kleid eine warme Schlauchweste. Es bedeutete mir sehr viel, dass sie mir für diesen für mich wichtigen Tag so eine schöne Weste machte und ich denke, sie freute sich auch sehr, dass ich zu meiner Hochzeit eine von ihr gestrickte Weste trug.

Und so sieht es aus … mein Brautkleid mit Weste …

Und nun ab ins verflixte siebte Jahr … ich freu mich schon drauf!!! <3

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