Allerheiligen

Zu Allerheiligen fragt mich meine Mama immer, ob ich die Gestecke für den Friedhof machen möchte. Es ist eigentlich schon Tradition geworden, dass ich sie mache und ich mache es auch gerne.
Ich geh durch den Garten meiner Eltern und sammle viele schöne Dinge ein, die ich für die Gestecke verwenden kann. Dann darf ich mich entweder in unserem Wirtschaftsgebäude oder wenn das Wetter schön und warm ist unter dem Balkon auf einem Tisch ausbreiten und die Gestecke stecken.

Heuer verwendete ich für die Gestecke Holzrinden, Äste und verschiedene Blumen und Blätter aus dem Garten. Als Basis verwende ich immer Reisig, das ich verkreuzt zusammen binde. Auf diesen Reisiggrund binde ich dann noch einen Steckschwamm, auf den die restlichen gesammelten Dinge gesteckt werden können.

Und so sehen die Blumengestecke für Allerheiligen in diesem Jahr aus …

Architekten Geschirrtuch

Heute möchte ich euch eine weitere Variante von den bedruckten Geschirrtüchern zeigen und zwar das „Architekten Geschirrtuch“. Architekten Geschirrtuch aus zwei Gründen: 1. weil es für meinen Neffen bestimmt ist, der Architektur studiert und 2. weil diese schwarzen Streifen auf dem Geschirrtuch eine Skyline darstellen sollen.

Und so sieht das Architekten Geschirrtuch aus …

Zusammen mit einem Kochbuch verpackt im herbstlichen Geschenkpapier und mit Rosmarin verziert passt das gesamte Geschenk super zum Thema „Kochen und Küche“. 

Ich hoffe mein lieber Neffe hat große Freude mit dem Geschenk, vor allem mit dem selbst bedruckten Geschirrtuch, das ich extra für ihn mit einer „Skyline“ in geometrischen Formen (weil er die ja so gern mag) bemalt habe und ich finde, dass es gut zu ihm passt …  ´cause he´s the architect!

Brautkleid

Aus aktuellem Anlass möchte ich euch heute ein selbst genähtes Kleid zeigen, das ich an einem der schönsten Tage in meinem Leben trug.

Vor genau sechs Jahren beschlossen wir uns das Ja-Wort im traumhaften Schloss Ort in Gmunden zu geben. Es war eine kleine feine Feier im Kreise der Familie. Ohne viel Stress. Es war egal wie die Blumen aussehen (es gibt ohnehin nur schöne Blumen), Tischdeko gab es kaum und auf Einladungskarten, Menükarten etc. verzichteten wir komplett. Und es war gut so … das Einzige was an diesem Tag wichtig war, waren wir und unsere Liebe und es war der schönste Tag in unserem Leben. Schöner hätte er nicht sein können!

Mein Hochzeitskleid nähte ich mir selbst, obwohl es heißt, dass jeder selbst genähte Stich eine Träne in der Ehe bedeutet. Da ich allerdings auch beim Lachen immer Tränen vergieße und mein Schatz mich oft zum Lachen bringt, meinte ich, dass diese Tränen auch ok wären.

Das Kleid nähte ich aus cremefarbenen Taft, die Ärmel aus schöner Spitze. In der Teilungsnaht unter der Brust stickte ich zarte Perlen von Hand auf. Weiters machte ich aus dem Taft und der Spitze noch Blümchen, die das Kleid zusätzlich noch zierten.

Da wir Ende Oktober heirateten und da bekanntlich das Wetter schon etwas kühler ist, strickte mir meine Oma passend zum Kleid eine warme Schlauchweste. Es bedeutete mir sehr viel, dass sie mir für diesen für mich wichtigen Tag so eine schöne Weste machte und ich denke, sie freute sich auch sehr, dass ich zu meiner Hochzeit eine von ihr gestrickte Weste trug.

Und so sieht es aus … mein Brautkleid mit Weste …

Und nun ab ins verflixte siebte Jahr … ich freu mich schon drauf!!! <3

herbstliches Geschenkpapier

Am letzten Wochenende spazierte ich unsere Gasse entlang und kam bei einem Ahornbaum vorbei, an dem ich besonders im Herbst nie vorbei gehen kann. Dieser Ahornbaum wirft seine Blätter nämlich im Herbst in allen erdenklichen Farben ab und rund um den Baum findet man die schönsten kunterbunten Blätter, die zum Sammeln einladen.

Mit einem Strauß bunter Blätter in der Hand kam ich also daheim an und fragte mich, was ich nun damit machen könnte. Einige bunte Blätter verteilte ich an verschiedenen Orten in der Wohnung als Deko. Mit den anderen beschloss ich ein herbstliches Geschenkpapier selbst zu bedrucken, da die Form der Blätter ebenso schön ist wie die Farben.
Als Unterlage für das Geschenkpapier verwendete ich braunes Packpapier. Ich bemalte Blätter in unterschiedlichen Größen mit roter, oranger und gelber Farbe und druckte diese dann auf das vorbereitete Packpapier. Als die Farbe dann trocken war, zeichnete ich noch die Blattmaserung angedeutet mit schwarzem Fineliner ein.

Und so sehen die wunderschönen kunterbunten Ahornblätter und das fertige Geschenkpapier aus …

Das Päckchen ist für meinen Bruder, der heute seinen Geburtstag feiert.
Alles Liebe und Gute Lieblingsbruder! =)

Und hier noch eine kleine Geschichte, die sich beim Geschenkpapier basteln zugetragen hat:
Nachdem unsere Katze Miss Tabby Whoops mich gerne beim Malen, Nähen, usw. beobachtet und sich auch gerne an meinen kreativen Arbeiten beteiligt, setzte sie sich mit Genuss und völlig entspannt in die noch nicht angetrocknete Farbe … somit gibt es nicht nur ein Blattmuster auf dem Packpapier, sondern auch ein Katzenpfotenmuster auf dem Tisch und auf dem Boden.
Kunterbuntes Zuhause.

Herzlich willkommen Herbst

Wie ihr ja bereits wisst wird unser Eingangsbereich immer passend zur Jahreszeit dekoriert.
Heute möchte ich euch zeigen, wie unser herbstlicher Willkommensgruß geschmückt in schönen Herbstfarben mit Kukuruz, Kürbissen, bunten Blättern uvm. aussieht.


Blumenhäferl

Heute möchte ich euch zeigen, warum man alte Häferl nicht wegschmeißen sollte bzw. was man mit Tassen noch alles machen kann außer Tee oder Kaffee trinken. 
So Häferln eignen sich nämlich auch sehr gut als Blumenübertöpfe. Nicht nur Efeu macht sich da schön, man könnte auch Küchenkräuter in die Tassen geben und diese als Deko in der Küche platzieren oder das Häferl einfach nur mit einem blühenden Blümchen bepflanzen und als kleines Geschenk mitbringen. 
Ich schenkte das Efeuhäferl einer sehr sehr guten Freundin zum Geburtstag und ich hoffe, dass ich ihr damit große Freude machte und die Tasse mit dem Efeu ihr nun täglich zeigt, dass ich sie stark gern hab und das schon seit mehr als 30 Jahren! Das nennt man wohl Freundschaft fürs Leben! <3

Vienna Fashion Camp 2013

Am Samstag fand das vierte Vienna Fashion Camp statt. Für mich war es allerdings das erste Bloggertreffen. Heute möchte ich euch kurz von meinen Eindrücken vom Camp berichten.

Begrüßt wurde man sehr freundlich gleich beim Eingang ins Hub und herzlich willkommen mit einem prall gefüllten Goodie Bag geheißen. Der Tag begann also schon sehr nett.
Die Location war wirklich sehr schön und gut gewählt – hell, freundlich, Platz für alle und sehr gemütlich.

Im Photo Booth konnte jeder tolle Fotos von Michele machen lassen, welche man bereits auf der Fashion Camp Facebookseite betrachten kann.

Angeboten wurden Sessions wie „SEO Traffic: Was Zalando und H&M richtig machen und Blogs falsch, und andersrum!“ mit Franz Enzenhofer, der sehr interessante Suchmachinenoptimierungstipps gab und technische Hintergründe zu Onlineportalen wie Blogs erklärte. Diese Session fand ich speziell für mich (technisch vollkommen unwissend und untalentiert) sehr hilfreich.
Weiters am Plan stand die Session „Bloggernetzwerke“, die von Richard Haderer moderiert wurde.
Nach der Mittagspause konnte man der Diskussion über Vorbildwirkung von Modeblogs lauschen, welche von Nunu Kaller moderiert wurde.

Parallel zu den Sessions konnte man auch an verschiedenen Workshops teilnehmen (Dawanda, welovehandmade, Streetstyle Photography und Beauty).

Für die Verpflegung sorgte das Team von Up! Grade your food. Hier konnte man leckere Karottenmuffins, Wraps, Kürbissuppe usw. genießen. Zur freien Entnahme gab es Getränke von Vöslauer.

In der Niveaecke konnte man eine Hautanalyse machen lassen und man wurde hier anschließend auch nett und kompetent beraten. Die passende Hautpflege bekam man als Probepackungen mit. Das schicke Beautytäschchen und einen netten Plausch mit der PR-Dame des Hauses Beiersdorf gabs inklusive.

Mein Resumée nach meinem ersten Bloggertreffen: Top organisiertes Event in einer stylischen Location mit vielen netten Leuten (z.B.  Katja von collected by Katja), interessante Sessions und gut vorbereitete Workshops.
Ich hoffe, ich darf auch nächstes Jahr wieder dabei sein, wenn es heißt „das Fashion Camp campiert wieder in Wien“!

boxes for my dear american relatives and friends

Im Sommer besuchte meine Schwester, mein Schwager und mein Neffe unsere lieben Verwandten und Freunde in den USA. Da ich einen lieben österreichischen Gruß mitschicken wollte, packte ich für jeden eine Schachtel mit Bia-Sachen und Dingen aus unserem schönen Land.

Der Schwester und der Schwägerin meiner Oma schickte ich auch die Geschichte von Mitzis Reise, da Anna auch ein Teil der Geschichte ist und Mary mir einige Auskünfte bei der Recherche gab (z.B. in welcher Straße lebte die Familie meiner Oma in Northampton und hat die Keglovits Lane etwas mit unserer Familie zu tun?).
Demnächst wird es dank meinem Neffen auch eine englische Version der Geschichte geben, da alle sehr interessiert an der Geschichte unserer Omas und Opas sind, aber leider (fast) keiner unserer in den USA lebenden Verwandten deutsch versteht.

Weiters packte ich in die kleinen Boxen Geschirrtücher aus Österreich, die ich mit verschiedenen Motiven bedruckte; selbst gemachte Ketten und kleine Notebooks; sowie eine selbst gestaltete Grußkarte.

Ich hoffe sehr, dass ich meinen Lieben in der weiten Ferne eine große Freude mit dem kleinen österreichischen Gruß machte.

Miss you all and hope I will see you soon!!!