Strickpulli und Short

Heute möchte ich euch ein Outfit zeigen, dass ich in meiner Schulzeit in Hetzendorf entwarf und auch umsetzte.

Der Pulli wurde auf einem Strickautomat in Waffeloptik gestrickt. Die Bündchen an Länge und Ärmeln habe ich in 2:1-Ripp gestrickt oder besser gesagt, stricken lassen (Automat).
Ich durfte in meiner Ausbildung in der Strickklasse die Erfahrung machen, große Strickautomaten zu programmieren und zu bedienen. Leider leider leider hat man so eine Maschine, mit der man die unglaublichsten Muster und sogar fertige Pullis stricken kann, aber nicht zuhause im Arbeitszimmer stehen!
Fertig kam mein Pulli nicht aus der Maschine raus, dh. die Endfertigung machte ich dann händisch bzw. mit den Nähmaschinen, die in der Strickwerkstatt vorhanden waren (ua. Kettelmaschine, Kettenstichmaschine, 4-Faden-Overlock, etc.).

Die Short nähte ich aus wunderschöner Seide mit zartem Karomuster.
Der Bund der Hose wurde ebenfalls aus 2:1 Strick gefertigt. Zusätzlich geziert wird die Short noch von einem Strickband als Gürtel.

Und so sieht das fertige Outfit getragen von meiner lieben Freundin aus …



Ich finde meiner Freundin passt das Outfit besonders gut.
Wunderschöne, liebe, zauberhafte, beste S. <3

Rezeptbuchseite

Zum Geburtstag meiner ehemaligen Chefin und nach wie vor lieben Freundin haben meine Kollegen und ich ein Rezeptbuch mit unseren Lieblingsrezepten gemacht.
Jeder von uns gestaltete seine eigene Seite (oder Seiten) individuell. Es entstanden die unterschiedlichsten Layouts mit den leckersten Rezepten. Unglaublich schön zum Ansehen und natürlich auch einladend zum Nachmachen.

Für mich als absoluter Nudelliebhaber und gnadenloser Nudelvernichter war klar, mein Lieblingspesto- und Lieblingssugorezept preiszugeben (ok, ich gebe ja zu, dass diese Rezepte nicht unbedingt Familiengeheimrezepte sind, die schon seit Generationen weitergegeben werden und die Zutaten streng geheim sind, aber oft sind die einfachen Dinge am besten).

Und so sehen die Seiten, die ich gestaltet habe aus …

Flieder

Ich mag den Frühling und seine Boten. Ich mag duftende Blumen und Sträucher und ich mag ihre bunten Farben.

In dieser kalten Jahreszeit denke ich gerne an den Frühling und seine Blüten. Vor allem an Flieder mit seinem wohligen Duft.
Vorausschauend auf den Frühling zeige ich euch heute eine Bleistiftskizze von einem Fliederast.

Der Frühling ist noch weit weg und der Flieder blüht noch nicht. Aus diesem Grund finde ich diese reduzierte Darstellung derzeit passender.

Ach, ich freue mich schon auf den Frühling!

Geburtstagseinladungen

2012 feierten mein Schatz und ich unseren 30. Geburtstag. Da mein Süßer nur drei Tage älter ist als ich, können wir solche Anlässe praktischerweise gemeinsam feiern.
Heute möchte ich euch die Einladungskarten für unsere 30er Feier zeigen.

Da wir beide Burgenländer sind und unsere Familien im Burgenland wohnen, unsere Freunde aber großteils in Wien leben, haben wir beschlossen zwei Feiern zu machen. Eine im Burgenland und eine in Wien. Aus diesem Grund gestaltete ich auch zwei unterschiedliche Einladungen, aber dennoch im gleichen Stil.
Und weil es eben zwei Feiern waren, nannten wir es „Best of 1982 Tour“.
Best of 1982, weil wir beide 1982 geboren wurden und Tour, weil zweimal gefeiert wurde.

Damit für unsere Gäste sofort klar war, dass wir beide gemeinsam feiern, wollte ich unsere Namen irgendwie hervorheben. Dazu fiel mir ein aus Naschereien einmal ein „Roman“ und einmal ein „Bia“ zu legen. Die bunten Smarties- und Sportgummibuchstaben habe ich dann abfotografiert.

Da unsere Feiern unter dem Motto „Best of 1982 Tour“ standen, wollte ich passenderweise auch einen musikalischen Auszug aus dem Jahr 1982 als quasi „Einleitung“ integrieren.
Was passt da besser als „Should I stay or should I go“ von The Clash!?

Und so sehen die fertigen Einladungskarten aus …

Im Burgenland wurde in lustiger Runde in einem Lokal bei Speis und Trank gefeiert.
Unsere Familien und unsere burgenländischen Freunde bereiteten uns große Freude mit den Geschenken und den Spielen, die sie für uns vorbereitet hatten. Es war ein schöner und vor allem amüsanter Abend.

In Wien wollten wir keine „übliche“ Feier machen. Wir überlegten uns, mit unseren Freunden auf „Wanderschaft“ zu gehen. Im Lainzer Tiergarten suchten wir eine kleine nette Wanderroute aus, reservierten einen Tisch für die Einkehrrunde und bereiteten für jeden unserer „Gäste“ ein Jausenpacket mit Wurstsemmeln, Naschereien und einem Apfel vor. Getränke entnahm sich jeder selbst vom Kofferraum unseres Autos vor der Wanderung.
Am Tag der Wanderung war es zwar regnerisch und für unser Jausen-Picknick mussten wir uns ein Plätzchen unter einem schützenden Baum suchen, dennoch war es sehr schön und eine ganz besondere „Geburtstagsfeier“. Uns hat es sehr gut gefallen und wir hoffen unseren Freunden auch!

Und was bei den Einladungskarten als „Einleitung“ funktionierte, verwende ich jetzt im Blog als „Abschluss“ =)

„… well come on and let me know
Should I stay or should I go …“

Backmischung

Ich mag es Leute zu beschenken und wenn möglich sollten diese Geschenke besonders und persönlich sein und selbstgemacht. Eines dieser Geschenke möchte ich euch heute zeigen.

Meinem lieben Freund und Kollegen Mr. P. wollte ich zum Geburtstag etwas schenken, dass zu ihm passt. Da er gerne kocht und bäckt, kam ich ohne lange zu überlegen auf eine Kokos-Cookies-Backmischung.

Ich besorgte alle notwendigen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Kokosflocken) und füllte sie schichtweise in ein Glas.
Dann schrieb ich noch eine Backanleitung, auf der beschrieben ist was er noch dazu benötigt (nämlich Eier und Butter) und wie lange er die Cookies bei welcher Temperatur backen muss.
Die Backanleitung hängte ich dann mit einem Bast an das Glas.
Abschließend beschriftete ich noch den Deckel des Glases.

Und das ist die Backmischung für Kokos-Cookies …

Ich denke, ich habe meinem Freund damit eine schöne Geburtstagsfreude gemacht und ich hoffe ihm und seiner lieben Frau schmecken die Cookies. =)

Typogravieh

Heute möchte ich euch Friedrich, ein Typogravieh (=Tierchen aus Buchstaben), zeigen und auch seine Geschichte erzählen.

Friedrich im Typogralaffenland oder
wie die Giraffe zu ihren Os kam! 


Friedrich ist eine Giraffe und wohnt im Typogralaffenland. Wie es bei Giraffen nun mal so üblich ist, ist auch Friedrich sehr groß gewachsen. Aus diesem Grund war Friedrich leider oft sehr traurig. Er hörte oft, wie die anderen Typograviecher über ihn lachten, weil er so lange tolpatschige Beine hat.
So kam es, dass Friedrich ein einsamer Einzelgänger geworden war und nur alleine durch das schöne Typogralaffenland ging. 

Eines Tages jedoch herrschte große Aufregung im Typogralaffenland. Ein Typogravieh hatte einen großen Baum entdeckt, auf dem die schönsten und glänzendsten Os überhaupt wuchsen. Jeder wollte sich mit diesen wunderschönen Os schmücken und so versuchten alle hoch zu springen, um an die Früchte dieses Baumes zu kommen. 

Nur leider waren alle Typograviecher viel zu klein und erreichten kein einziges O. Als Friedrich dann zum großen O-Baum trat, verstummten alle und beobachteten ihn erstaunt mit offenen Mündern. Friedrich schmückte seinen ganzen großen Giraffenkörper mit den wunderschönen Os, sodass man ihn schon von der Weite glänzen sah.

Im ganzen Typogralaffenland sprach man nur noch von dem schönen Friedrich mit den glänzenden Os. Jeder bewunderte sein Aussehen und niemand lachte mehr über ihn. Seitdem ist Friedrich nur noch glücklich und strahlt mit seinen Os im wunderschönen Typogralaffenland um die Wette. 

Jeans-Patchwork-Polster

Jeans wegwerfen geht bei mir gar nicht. Aus alten oder zu kleinen oder zu großen Jeans kann man wirklich noch schöne Dinge machen. Ein Beispiel für Jeans-Recycling möchte ich euch heute zeigen.

Als mein lieber Neffe mit Freunden in eine WG zog, wollten natürlich viele beim ersten Besuch ein Einweihungsgeschenk mitbringen. Er meinte dann, dass er einfach von jedem ein Kissen möchte.
Gut, ich schaffte es leider nicht beim ersten Besuch ein Kissen mitzubringen, dafür bekam er aber zu seinem Geburtstag im November gleich zwei von mir. Und eines der zwei Kissen habe ich eben aus alten Jeans selbst genäht.

Ich zerschnitt zwei Jeans in mehrere verschieden große Rechtecke und nähte diese dann einfach zusammen. Das spezielle am Patchworkkissen aus Jeans ist, dass ich typische Jeansteile ausschnitt, z.B. die Vordertasche mit Niete seitlich oder die Gesäßtasche mit Bund, Gürtelschlaufe und Jeansetikette.

Und so sieht der Jeanspolster aus …

Filz-Pailletten-Kette

Natürlich gab es auch für meine Mama etwas Selbstgemachtes zu ihrem Geburtstag. Die für sie angefertigte Filzkette möchte ich euch heute zeigen.

Für die Kette nahm ich ein Stück festen Filz, den ich in Form schnitt und dann mit Pailletten und Perlen bestickte. Ich achtete darauf, dass die Pailletten und Perlen Ton in Ton mit dem weißen Filz sind.
Aus diesem Grund verwendete ich nur silberne und weiße Pailletten, sowie zartblaue und weiße Perlen. Mittig wurde dann ein Blümchen ebenfalls mit einer Paillette und einer Perle fixiert.
Das Blümchen machte ich aus einem schmalen, gerüschten Stoffband.

Anschließend bereitete ich zwei gleich lange Kettenteile vor, die ich mit Hilfe einer Zange von einer Endloskette abtrennte. Das Filzteil lochte ich mit einer Lochzange an den zwei Enden.
Danach befestigte ich die Kettenteile am Filz mit Metallstiften, die durch die vorbereiteten Löcher gefädelt wurden. An den offenen Kettenenden befestigte ich abschließend ein Verschlussteil.

Und so sieht Mamas Kette aus …

Mama freute sich über das Geschenk und wir feierten gemeinsam in fröhlicher Runde ihren Geburtstag. Es war wirklich lustig und schön. Und nicht nur Mama, sondern wir alle hatten große Freude. 

Schmetterlingshaarreif

Meine liebe Schwester feierte letzte Woche ihren Geburtstag. Zu diesem Anlass wollte ich ihr auch etwas Selbstgemachtes schenken und bastelte für sie einen Schmetterlingshaarreif, den ich euch heute zeigen möchte.

Für den Haarreif verwendete ich ein Stück Spitze, ein Schmetterlingsbügelmotiv, schwarzen Filz zur Verstärkung der Spitze und einen dünnen Plastikhaarreifen.

Ich begann damit den Filz auf die Größe der Spitze auszuschneiden. Um die Kontur exakt nachzuschneiden, verwendete ich Stecknadeln zur Fixierung und eine kleine, spitze Stickschere. 

Anschließend nähte ich die Spitze rundum auf das Filzstück. 

Den Schmetterling fixierte ich nur mit einigen Stichen in der Mitte des Bügelmotivs, sodass die Flügel des Schmetterlings lose blieben. 
Das Filzstück mit der Spitze und dem Schmetterling befestigte ich dann mit mehreren Stichen an drei Stellen am Haarreif. Dabei achtete ich darauf, dass die Stiche an der Außenseite nicht sichtbar sind, indem ich unterhalb der losen Schmetterlingsflügel einstach. Für die Fixierungsstiche am Haarreif verwendete ich eine stabilere Knopflochseide.

Anschließend klebte ich je ein Stück Filz über die drei Fixierungsstellen auf der Rückseite des Filz-Stickerei-Schmetterlings-Teiles. Dieser Arbeitsschritt ist allerdings nur dann notwendig, wenn die Stiche stark vom Haarreif abstechen. Sollte der Stich dezent sein und kaum sichtbar, kann man das Bekleben mit Filzstücken auch weglassen. 
Und so sieht der fertige Schmetterlingshaarreif getragen von meiner hübschen Schwester aus … 

roter Kellerfalten-Rock

Gestern war ich in meiner wunderschönen und idyllischen Heimat. Beim Besuch bei meinen Eltern im Burgenland trug ich meinen selbstgenähten roten Rock und den möchte ich euch heute zeigen.

Den roten Stoff für den Rock fand ich zufällig und bei einem Meterpreis von 2€ (!!!) konnte ich nicht nein sagen. Was mir beim Kauf und jetzt noch immer so gut gefällt ist die schöne Stickerei.
Der Kauf war wahrlich ein Glücksgriff.

Nun überlegte ich was ich damit Schönes nähen kann und entschied mich für einen Rock mit Kellerfalten am Bund. Die Länge war eigentlich mit der Stoffbreite vorgegeben, weil kürzer sollte der Rock auf keinen Fall sein.

Der Schnitt für so einen Rock mit Kellerfalten ist sehr einfach. Man nimmt die Breite, die der Rock am Saum haben soll, näht die Enden zusammen (Rückenmitte) und versäubert sie.
Dann misst man den Taillenumfang und errechnet die Differenz aus Taillenumfang und Saumumfang. Die Differenz dividiert man dann durch die Anzahl der gewünschten Falten und so hat man schon die Tiefe der einzelnen Falten errechnet und kann beginnen diese zu legen, zu bügeln und mit einigen Stichen zu fixieren.

Die Bundverarbeitung habe ich für diesen Rock klassisch gewählt … aufgesetzter Bund mit Bundbügelband verarbeitet, Druckknopf geschlossen und Zippverschluss in der Rückenmitte.

Und so sieht mein Rock aus …

Die Fotos entstanden gestern im Garten meiner Eltern. Ich finde die Holzscheune einfach wunderschön als Hintergrund für Bilder. Der Tag im Burgenland war wunderschön und ich genoss die Gesellschaft meiner lieben Familie sehr.

Der Schal ist übrigens ein Weihnachtsgeschenk meiner Schwester und ebenfalls selbstgemacht.
Sie hat ihn aus kuscheliger schwarzer Wolle mit bunten Fäden gestrickt. Ich trage ihn sehr gern und habe mich sehr über das selbstgemachte schöne Geschenk gefreut! =)

Monet-Bia-Bilder

Nach Ablauf eines Jahres fragt man sich oft, was man mit den schönen Seiten seines Vorjahreskalenders anstellen soll, vor allem wenn der Kalender Monat für Monat besonders großartige Kunstwerke zeigt. Kübeln fällt mir da immer schwer, deshalb möchte ich euch heute zeigen wie ich Seiten meines Kalenders mit wunderschönen Monetbilder „recycelt“ habe. 

Da ich die Monetbilder nicht einfach unkreativ ausschneiden und anschließend in einen Rahmen geben wollte, habe ich mir überlegt die Bilder von Monet in Bilder von mir zu integrieren. Das ganze nannte ich dann „Monet-Bia-Bilder“. 
Quasi eine Kooperation zweier Künstler, wobei einer der Künstler halt nichts davon weiß. 
Aber ich denke, dass dem Herrn Monet diese „Vereinigung unserer Bilder“ garantiert lieber gewesen wäre, als Kopien seiner Werke gedruckt auf Hochglanzkalenderpapier im Mistkübel zu sehen. 
Ich nahm also die Oktoberseite meines Monetkalenders, da mir die Farben des Bildes darauf besonders gefielen und klebte Ausschnitte daraus verteilt auf drei gleich große Leinwände auf. 
Anschließend bestrich ich die Leinwand stellenweise mit Tapezierkleister und bestreute es dann mit Sand. Weiters klebte ich noch vereinzelt getrocknete Blätter auf die Leinwand, die ich im Herbst gesammelt hatte. Das fand ich irgendwie total passend zum Bild aus der Oktoberseite. 
Nachdem das Ganze trocknete, bemalte ich die Leinwand mit den Monetausschnitten, dem Sand und die Blätter mit ähnlichen Herbstfarben wie Herr Monet auf seinem Bild.
Und so sehen die fertigen Monet-Bia-Bilder aus …

 

Winterstadt

Heute möchte ich euch meine Winterstadt zeigen, die ich bei einer Übung in der Schule gezeichnet habe.

Um diverse Funktionen im Adobe Illustrator zu lernen, bekamen wir die Aufgabe eine Comicstadt zu erstellen. Inspiriert von alten Hausfassaden zeichnete ich meine romantisch verspielte Winterstadt und natürlich musste sie kunterbunt sein, sonst wäre es keine Bia-Winterstadt.

Und so sieht das Ergebnis der Aufgabe aus …

Weil die Winterstadt etwas von der Besinnlichkeit und Ruhe von Weihnachten hat, verwendete ich sie bzw. Teile daraus für Weihnachtsmails und Geschenkanhänger.